Archiv Monat January 2010
Loslassen 2
23. Jan 2010 um 10:58 | Sonnenblume | Kommentar schreiben - 3
Ich danke euch für eure Kommentare und ja es bringt mich schon ein Stückchen weiter . Normalerweise bin ich ein humorvoller und gut gelaunter Mensch der sein Leben im Alltag mit Beruf und sonstigen Problemchen gut bewältigt . Ich lebe allein und habe einen tollen Freundeskreis , einen tollen bereits erwachsenen Sohn und eine tolle Familie um mich herum.
Nur , da gibt es wiederum diese Zeiten , da lassen mich diese Gedanken an IHN kaum schlafen ,dann schleppe ich die auch mit ins Geschäft und mit zum Sport und keiner sieht mir das an wie es in mir brodelt. Momentan bin ich einfach nur froh das er mir nicht mehr so oft Mail schickt , das diese Mail´s immer unpersönlicher werden. Darin sehe ich meine Chance langsam aber sicher aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen .
Es ist auch nicht so , daß ich deswegen in einer Ecke hocke und um mich herum geht das Leben weiter , nein so ist es nicht , aber ich will *loslassen* können ; frei sein .Gefühls-und Kopfmässig , damit ich mein Gleichgewicht finde und das ich vielleicht doch auch wieder auf andere Männer zugehen kann ; was ich in den letzten 5 Jahren eben nicht mehr konnte .
Ich wünsche mir einfach , daß ich die Zeit mit IHM als etwas Besonderes in meinem Leben sehen kann und nicht als etwas was mich bis ans Ende meiner Tage bedrückt und ja ich arbeite daran das es so wird.
ich danke euch nochmals für eure Kommentare.
Loslassen
18. Jan 2010 um 10:38 | Sonnenblume | Kommentar schreiben - 3
ich hatte eine langjährige Beziehung und ja ich war nur die Geliebte,was ich wusste , was ich akzeptierte. Wurde mir doch erzählt das es mit der Freundin nicht klappt,er sie nicht aus seinem Haus rausschmeissen kann,da sie ihm das Studium finanziert habe und sie im Haus getrennt wohnen. Ich habe an seinen Erzählungen nie gezweifelt ,da wir uns auch an öffentlichen Plätzen trafen . In den ersten 6 Jahren bekam ich tägliche Mails von ihm und dann fing es an weniger zu werden. Wir trafen uns einige Male im Monat . 11 Jahre kennen wir uns nun .
Vor 5 Jahren trennte er ich dann doch von der Freundin ,aber nicht ich nahm den Platz neben ihn ein . Besondere Umstände und Probleme zwangen mich dazu ihn freizugeben .
Er fand dann in dieser Zeit seine Jugend-Liebe wieder, der er vor 2 Jahren dann zu Silvester per SMS einen Heiratsantrag machte.Er wollte Familie haben und da sie ein Kind mitbrachte hatte er das Gewünnschte .Nur nach 14 Tagen Ehe war ihm schon alles zuviel.
Seit fast 3 Jahren habe ich ihn persönlich auch nicht wieder gesehen bekomme aber mind. 1 x die Woche , manchmal auch mehrmals Mails von ihm. Er schreibt nun immer weniger über privates sondern nur belangloses über Büro, zuviel an Arbeit und Wetter
Es ist auch ok so , nur ich möchte auf der einen Seite keine Mails mehr von ihm , auf der anderen Seite giere ich nach jedem Wort . Ich schaffe mein Leben sehr gut ,wenn nicht oft die vielen Gedanken an ihn wären und oft auch einfach nur die Sehnsucht . Seit 5 Jahren hatten wir nichts mehr miteinander und ich weiss er ist unereichbar für mich geworden und ja ich weiss nicht einmal mehr ob ich noch so liebe wie ich es jahrelang zuvor getan habe .
Warum schaffe ich es nicht emotional von ihm loszukommen ? warum kann ich ihn nicht einfach nur als Freund akzeptieren ?
Ich arbeite an mir. Ich lasse viele Tage verstreichen ohne ihm zu antworten . Ich versuche auch nicht mehr auf Mails zu warten und lenke mich so viel wie möglich ab. Habe auch schon an einen Psychologen gedacht ,wobei ich weiß das ich ihm einfach nicht mehr schreiben sollte. Es wäre so einfach und doch so schwer.
JA ;loslassen ist so schwer .
Abhauen
14. Jan 2010 um 10:38 | Hans | Kommentar schreiben - 7
Manchmal überlege ich mir, ob ich nicht einfach alles hinwerfen sollte. Den Job und damit auch den Streß mit den Kollegen. Die Ehe, die ständigen Rangeleien mit den Kindern, die Nachbarn, das Leben überhaupt. Einfach „Zigaretten holen gehen“, das letzte Gehalt abheben und von einer Sekunde zu anderen verschwinden.
Ich glaube nicht, dass man mich vermissen würde. Eine kurze Zeit gäbe es Betroffenheit, dann vielleicht Unsicherheit über meinen Verbleib, ein paar Spekulationen und dann nichts mehr.
Die Kinder wären sowieso versorgt, die Kollegen kommen besser ohne mich aus und ich, ich könnte irgendwo neu anfangen. Ich habe es einfach satt, gegen alles und jeden kämpfen zu müssen. Jeden Tag wieder gegen den Strom schwimmen und jeden Tag wieder keine Lust zur Arbeit und keine Lust heim zu kommen. Das Leben fühlt sich zäh wie ein Brei an, in dem ich zu ersticken drohe.
Einfach tschüß sagen und den nächsten Flieger irgendwohin nehmen. Dort aussteigen, eine kleine Pension suchen, vielleicht ein bisschen Arbeit, ein paar Kontakte aufbauen und weg. In Frankreich und Spanien gibt es alte verlassene Bauernhöfe, die man einfach so besetzen und wieder bewirtschaften kann. Aussteigen aus diesem klemmenden Allerlei, dieser Enge.